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Do-it-yourself: Mit Fußbad, Fußbadewanne und Zusätzen entspannen

Wann hatten Sie das letzte Mal so richtig Zeit für sich? Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig bei einem erholsamen Fußbad entspannen können? Ist das schon eine Weile her? Ganz ehrlich, im Grunde gönnt sich jeder viel zu selten ein Fußbad – dabei kann es so unendlich gut tun.

Im Winter wärmend, im Sommer erfrischend – stets pflegend und entspannend

Unsere Füße, sie sind wichtig und viel zu oft vergessen wir das und schenken ihnen sehr wenig Beachtung. Laufen, Treppen steigen, rennen und dann sollen sie auch noch in den High Heels gut aussehen.

Doch ein jeder sollte seinen Füssen regelmäßig etwas Gutes tun. Wer darüber nachdenkt, der denkt oftmals an eine professionelle Pediküre, aber das kann sehr schnell teuer werden – vor allem, wenn der Wunsch nach einer regelmäßigen Fußpflege aufkommt.

Aber es ist nicht notwendig, viel Geld auszugeben, denn ein Fußbad kann jeder sehr schnell in den eigenen vier Wänden machen. Bereits mit wenigen Hausmitteln ist es möglich ein wärmendes Fußbad im tiefsten Winter, ein erfrischendes im heißen Sommer und zu jeder Jahreszeit die verschiedensten Anwendungen zu machen, um den Füssen eine intensive Pflege zukommen zu lassen.

Was die Anwendungsmöglichkeiten der Fußbäder angeht, so sind diese vielfältig. So werden die Fußbäder bspw. eingesetzt bei:

  • Fußschweiß
  • Nagelbettentzündungen
  • Fußpilz
  • Bekämpfung der Hornhaut

Aber selbst bei Fieber, Blasenentzündung oder anderen Krankheiten kann das Fußbad eingesetzt werden. Selbstverständlich empfiehlt sich ein Fußbad auch ganz schlicht und einfach zur Entspannung und sorgt dabei für eine weiche und gereinigte Haut. Wer seine Fußpflege selbst in die Hand nehmen will, um Hornhaut bspw. zu bekämpfen, der kann zum Beispiel auf ein Fußpflegegerät von Soleni zurückgreifen.

Die Pediküre selbst machen – Do-it-yourself

Treppen steigen, Laufen, Rennen und dann sollen sie auch noch in den High Heels toll aussehen. Unser Fuß muss so einiges leisten. Somit ist es nicht verwunderlich, dass uns nach einem sehr anstrengenden Tag die Füße schmerzen und auch oftmals angeschwollen sind.

  1. Mit dem Fußbad die Füße reinigen und pflegen

Eine jede Fußpflege beginnt mit dem Fußbad, das entspannt und bereitet die Haut sowie die Nägel optimal auf die nachfolgende Behandlung vor. Durch das Fußbad werden schwielige, schrundige Hautstellen oder dicke, unnachgiebige Nägel „weichgespült“.

Dafür wird einfach eine kleine Wanne mit circa 37 Grad warmen Wasser gefüllt und die Füße dann darin für rund fünf Minuten baden. Länger nicht, denn ansonsten wird die Haut schrumpelig und sie kann nicht mehr so gut bearbeitet werden. Mit den passenden Zusätzen kann das Wasser mit Wirkstoffen angereichert werden. So werden raue Stellen mit Salicylsäure geschmeidig, für die Rückfettung und ätherischen Öle sorgen Pflanzenöl und Rosmarin sorgt bspw. desodierend auf die Haut und regt zugleich die Sinne an.

  1. Hornhaut entfernen

Die unansehnliche Hornhaut an Fersen und Ballen sowie Zehen kann im Anschluss, wenn der Fuß geschmeidig und tiefenentspannt ist, entfernt werden. Dabei kommen am besten Bimsstein oder eine breite Hornhautfeile zum Einsatz. Auf jeden Fall sollte von Hobeln oder Raspeln abstand gehalten werden, denn vor allem die Anfänger können sich mit den scharfen Klingen oder Spitzen schnell verletzen.

Wichtig ist auch, dass nicht zu viel Hornhaut abgetragen wird. Dafür sollte stets Nachgefühl werden, wie sich die Haut anfühlt. Alles was sich rau und schwielig anfühlt, das darf ruhig weg.

Allerdings brauchen die Fußsohlen noch etwas Hornhaut, denn durch die natürliche Schutzschicht kann den täglichen Belastungen beim Laufen standgehalten werden. Aber auch kleinere Verletzungen laufen glimpflicher ab, wenn der Fuß an Ballen und Fersen durch die Hornhaut etwas geschützt werden.

Die Pediküre selbst durchführen

Nach einem Fußbad und einer entspannenden Massage sind die Füße für eine Pediküre bestens vorbereitet, die zu Hause in DIY selbst gemacht werden kann.

  1. Die Nägel kürzen

Am besten werden die Fußnägel mit einer Nagelschere gekürzt, wobei die länge der Fußnägel eine Frage der Zweckmäßigkeit sind. So sollte der Nagel mit dem Zeh enden, denn ein zu langer Nagel stört bei geschlossenen Schuhen beim Abrollen des Fußes.

  1. Feilen und die Nagelhaut entfernen

Im Anschluss die Fußnägel in Form feilen. Dafür sollte eine Sandblatt- oder Glasfeile eingesetzt werden. Diese glätten die Nagelspitze am besten, und schützen sie so vor dem Einreißen. Im Anschluss der wuchernden Nagelhaut auf den Leib rücken. Diese wird mit einem Rosenholzstäbchen oder einem sogenannten „Pferdefüßchen“ zurückgeschoben und dann entsprechend abgeschnitten werden. Robuste Nagelhaut kann vorab mit einem Nagelhautentferner aufgeweicht werden.

  1. Die Nägel effektvoll lackieren

Nun kommt der glänzende Abschluss der Pediküre. Dadurch erhalten die Zehen nicht nur ein gepflegtes Aussehen, sondern werden auch zu einem stylishen Statement. Im Sommer sind (fast) alle Farben erlaubt. Der große Zeh sollte nicht ganz ausgemalt werden, sondern an den Seiten sollte man ein wenig Platz lassen, womit der Nagel dann schmaler wirkt.

Tipp: Den Fußnägeln sollte auch eine lackfreie Zeit gegönnt werden. Dabei ist nicht der Nagellack das Problem, sondern der aggressive Nagellackentferner. Dieser sollte immer nur so kurz wie möglich mit Nagelplatte und -haut in Kontakt kommen.

  1. Die Füße eincremen

Zum Abschluss sollten die Füße noch mit einer reichhaltigen Creme eingecremt werden.

Foto: © Soleni